Der Kressetest | Wie gut ist mein eigener Kompost?

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vor 2 Jahren

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Es gibt ganz einfache Möglichkeiten, die Qualität des selbst hergestellten Kompostes zu überprüfen. Dazu gibt es die Sichtkontrolle (möglichst krümelige Struktur), die Geruchskontrolle (Pilzgeruch oder Geruch nach Walderde) und den Kressetest. Wir empfehlen, gleichzeitig den offenen und den geschlossenen Kressetest anzulegen. Kresse wird dabei auf reinem Kompost gesät, anschließend befeuchtet und einige Tage beobachtet. Wenn die Kresse normal keimt, grüne Blätter und weiße Wurzeln bildet, dann ist der Kompost reif und kann für jede Erde als Substrat verwendet werden. Je schlechter die Kresse wächst, desto unreifer ist auch der Kompost und desto vorsichtiger muss man sei, wenn man ihn als Substratkomponente verwenden möchte. der geschlossene Kressetest ist noch empfindlicher, weil die zarten Pflanzen auch auf alle Gase reagieren, die sich im geschlossenen Glas ansammeln können. Wenn ein Kompost den geschlossenen Kressetest übersteht, dann hat man wirklich die höchste Qualitätsstufe erreicht.

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